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Hygiene

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2006-05-28 @ 20:14:58 von abcdefgh12
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Nosokomialinfektionen

Nosokomialinfektionen sind ganz besonders gefährlich. Meist sind die Erreger, die solche Infektionen auslösen wie beispielsweise der berühmt berüchtigte Staphylokokkus aureus oder echerischa coli gegen die üblichen Antibiotika resistent.

Nosokomnialinfektionen liegen eindeutig im Verantwortungsbereich des Klinikpersonals und der Klinikorganisation. Wenn grundlegende hygienische Massnahmen nicht oder nicht zureichend eingehalten werden und die Patienten abwehrgeschwächt sind können solche Infektionen letal ausgehen.

Die meisten durch Nosokomialinfektionen ausgelösten Krankheiten sind Harnwegsinfekte, weil Patienten einen transurethralen Katheter bekommen, obwohl es eigentlich nicht nötig wäre. Es gibt Alternativen wie der suprapubische Katheter und oft ist es auch unnötig prophylaktisch einen Katheter zu legen. Es wird aber aus Bequemlichkeit fast immer gemacht. Als Begründung werden dann so fadenscheinige Argumente wie Bilanzierung des Patienten ist erforderlich, angeführt.
Bilanzieren kann man auch anders.

Eine andere Krankheitsgruppe sind die Pneumonien. Am Häufigsten davon sind die Gruppe der älteren Patienten betroffen. Insbesondere dann, wenn sie ohnehin schon bettlägerig sind und vom Pflegepersonal sei es aus Bequemlichkeit, sei es aus Zeitmangel nicht ausreichend zur Bewegung gebracht werden.

Die dritte Gruppe schließlich sind generalisierte Sepsis. Dafür ist sehr häufig der staph. aureus verantwortlich.

Wenn dann ein Patient unklares Fieber bekommt werden ohne Reflexion seitens der Ärzte irgendwelche Antibiotika verabreicht, frei nach Schema F. Wenn den Ärzten jedoch die Menschen am Herzen liegen würden, würden sie erst einmal ein Antibiogramm erstellen lassen um herauszufinden um welche Art von Keim es sich bei dem zu Behandelnden eigentlich handelt.

Dadurch könnten die Antibiotika ganz gezielt auf den Keim ausgerichtet angewendet werden. Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch kostspielige Nachbehandlungen und Weiterbehandlungen entsteht, könnte gesenkt werden. Ganz zu schweigen vom Nutzen für den Patienten und der Verhinderung weiterer Resitenzen.

Es wird geschätzt, dass pro Jahr ca. 10 000 Menschen pro Jahr an solchen Infektionen im Krankenhaus sterben.

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